Sonntag, 6. Mai 2018

Weiter geht's: Unser Wochenende in Straßburg - Teil 2: 29.04.2018 // MIT VIDEO


Achtung - wieder eine Bilderflut... ;-)

Trotz tobendem Gewitter schliefen wir recht gut. Einzig Mika berichtete von nächtlichem Lärm aus dem Nachbarzimmer - wir anderen haben davon nix mitbekommen.

Die Jugend hatte zum Glück auch kein Problem mit dem Rücken, ich schätze Erwachsene hätten auf der dünnen Schlabbermatratze des Sofas doch ein wenig gehadert...


Während wir uns fertig machten, gaben die Kinder dem französischen TV doch noch eine Chance...

 

Jana hatte am Vortag ganz vergessen, dass sie ihre Action Cam gar nicht dabei hatte. Die hat sie seit Weihnachten und macht damit gerne Vlogs (die nicht online gestellt werden). Berufswunsch: YouTuberin... Na denn.. Den heutigen Sonntag dokumentierte sie wie ein Profi - und auch völlig ohne Schüchternheit in der Öffentlichkeit. Während ich mir manchmal doof vorkomme, fotografierend und filmend durch die Gegend zu hopsen, ist sowas in der nächsten Generation schon ganz normal.


Bevor wir also das Zimmer verlassen konnte, musste noch schnell eine "Roomtour" produziert werden.



Vom Frühstücksbuffet waren wir echt angenehm überrascht! Dieses ist inklusive und insbesondere die Crêpes und Schokocroissants sorgten für glückliche Kinder...





Naaa, gehört dieser Teller einem Kind oder einem Elternteil? ;-)





Die Baguettes gabs in verschiedenen Sorten. Die waren echt lecker!




Diese Buffet-Fotos sind nicht der Knaller. Aber es war mir peinlich, zu fotografieren, sodass ich die heimlich "aus der Hüfte" schoss. Hehe...

Mein Kaffeetassenorakel prophezeite mir wahlweise eine Batman-Begegnung,...



... oder zumindest einen schönen Tag.





Nach der Völlerei checkten wir aus (nicht ohne Vlog-Aufnahmen) und düsten wieder in die Stadt.

 

Hier wieder ein Beispiel der echt schönen "Schmierereien". In unserer Heimatstadt ist Graffiti nicht halb so hübsch.

 

Das Wetter war kühl und nebelig, doch man spürte schon, dass es ein sonniger Tag werden würde.
Der Turm von Notre-Dame sah herrlich mystisch aus, so in Neben gehüllt.



Wir bummelten die selbe Strecke, wie am Vortag, erkundeten dabei aber Parallel-Gässchen, die nochmal einen Zacken verwinkelter und charmanter waren.


Vlogger bei der Arbeit... ;-)




Immer mehr Touris kamen zum Vorschein. Viel mehr, als am Samstag.









So. Von dieser Brücke gibt es nun mehr Bilder, als wahrscheinlich eigentlich nötig. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass ich mich geirrt habe. :-)) Ich dachte, dass das DIE eine Brücke ist, auf der die Hinrichtungen früher stattfanden. Vor allem Jana findet solche Themen extremst spannend. Gehenkt wurden die Leute damals, indem sie in Käfigen von der Brücke geworfen und versenkt wurden.

Während der anschließenden Bootsfahrt erfuhren wir, dass das ne andere Brücke war. Aber da waren die Bilder schon im Kasten. Hehe...








Dann kam endlich die Bootsanlegestelle in Sicht.



Wir hatten unsere Tickets schon am Vortag gekauft und konnten die Schlange somit direkt links liegen lassen.



Dadurch hatten wir auch eine recht gute Auswahl an Sitzplätzen und verteilten uns auf zwei Reihen.


Die Lehnen sind arg lummelig, wenn sich der Vordermann anlehnt, liegt er einem quasi auf dem Schoß. Wir (vor allem jedoch mein Mann) waren dann am Ende umzingelt von bestens gelaunten, temperamentvollen Italienern. Mich hätte ja mal interessiert, ob das die Party-Truppe vom Skifahrer von Samstag waren...


Wir tuckerten 45 Minuten durchs Wasser. Das Audio-Programm war gut gemacht, es gab auch einen extra Sender für die Kinderversion, in der ein Pirat alles erzählte. Jana gefiels, wir drei anderen hörten uns die Erwachsenen-Variante an.


Aufgrund der Glasbedachung sind die Bilder nicht wirklich etwas geworden und zu den Gebäuden weiß ich im Nachhinein leider auch nicht mehr viel. Der Vollständigkeit halber aber nun ein paar Impressionen. 





Wie gesagt, die Bootsfahrt war wirklich schön, wir würden das wieder tun. Wobei für uns, mit zwei Kindern, diese kurze Variante erstmal reichte.

Zurück an Land steppte tourimäßig der Bär. Es war voll, laut, turbulent, aber irgendwie - in Kombination mit der Musik und dem Sonnenschein - auf total positive, lebendige Art.


Diese Beutel gefielen mir. Aber nicht so sehr, als dass ich sie käuflich erworben hätte. Ein Foto waren sie aber wert... ;-)





Der Gugelhupf zählt wohl zu den Elsässer Spezialiäten. War mir nicht bewusst, ich hielt den für klassisch deutsch.



Der Nebel um Notre Dame hatte sich gelichtet und mit dem blauen Himmel im Hintergrund sieht diese Kathedrale einfach toll aus.






Mein Mann säuberte auch ganz brav die Stadt...


... und diente dem YouTube-Nachwuchs als Statist.






Langsam wurden wir hungrig. Eigentlich suchten wir nach einem Pastaladen, den wir am Vortag gesehen hatten und stolperten dann zufällig über dieses Flammkuchenrestaurant, dass zusätzlich zu den normalen Versionen auch vegane Varianten anbot. Wie cool war das denn, ich freute mich wie ein Schneekönig.




Wir hatten verschiedene. Mit Räuchertofu, Champignons, Tomaten, Nüssen und eben dem Standard: Lauch, Zwiebeln, Crème fraiche (soja). Lecker war's!




Eigentlich sammle ich ja nur Bilder von Türknäufen, doch diese Dinger hier fand ich auch nett:



Joa, und dann war es schon so weit. Es hieß Abschied nehmen von Strasbourg. Doch nach Hause wollten wir noch nicht. Denn eine Station lag noch vor uns.


So toll wir es dort fanden, eine Sache war eher negativ auffällig: Die aufdringlichen Bettler. Im Restaurant ließen sie einen am Tisch nicht in Ruhe und auch an der roten Ampel kamen sie ans Auto und waren doch arg aufdringlich.


Wir verließen Frankreich. Aber nur kurz. Denn in Kehl, der deutschen Grenzstadt, visierten wir den Jardin des deux rives an. 



Hier gibt es eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die beide Länder verbindet. Schon Obama und Merkel spazierten dort - dann war's ja höchste Zeit, dass auch die Wonderers mal aufkreuzten.

Genauere Infos zur schönen Passerelle des deux rives gibt's hier: Das sagt Wikipedia dazu...












Genau in der Mitte gibt es Bänke zum Harren zwischen den Ländern. Einen Dudelsackspieler gab's auch. 


Hier steht Mika in Deutschland, ich mit einem Fuß dort und mit dem anderen bei Jana, in Frankreich. 

 





In Frankreich kauften wir uns ein Eis...



... und aßen es auf dem Weg zurück. 


Dann war es aber wirklich so weit - wir traten die Heimfahrt an.


Den Schwarzwald sahen wir in der Ferne.





Ich puzzelte noch meine diestägige Türknaufsammlung zusammen...


... und schon bald konnten wir unsere Annie wieder einsammeln...


Wir hatten zwei ganz tolle Tage. Natürlich reichte die Zeit nicht für alle Must-Dos, so haben wir beispielsweise keinerlei politische Locations abgeklappert. Aber wir mussten uns ja auch noch etwas aufheben für den nächsten Besuch. Denn das war sicher nicht das letzte Mal. 

Wer noch nicht genug Bilder hatte, hier noch das Video zum Tag: